Babyphone: Hardware oder App?

Als unser Kleiner auf die Welt kam, standen wir vor der Frage: Brauchen wir denn ein Babyphone oder ist dies bei einer Zweizimmer-Wohnung ein unnötiger Luxus?
Wir entschieden uns, dass wir erst mal ganz gut ohne auskommen. Für den Fall, dass wir doch mal das Baby „überwacht“ haben wollten, haben wir ein MacBook beim Baby platziert und eine Videoverbindung per Skype aufgebaut, während wir im anderen Raum am Rechner saßen.
Sobald unser Sohn robben konnte, war es damit vorbei. Die Gefahr, sich am Notebook zu verletzen, war nun einfach zu groß. Nach einer Weile kauften wir uns also nun doch eine Babyphone App. Mein iPhone rief das Haustelefon an, sobald das Baby schrie. Das funktionierte eine Weile ganz gut für uns. Problematisch wurde es, wenn der Empfang schlecht war. Wir konnten uns nicht sicher sein, ob die App auch immer zuverlässig funktionierte.

Was soll man sagen, am Ende sind wir dann doch bei einem richtigen Babyphone gelandet. Natürlich nicht irgend eines, ohhh NEIN! Nach derartig langer Entbehrung musste es natürlich ein „Nerd-Leckerli“ sein: Ein Video-Babyphone.

Und wir lieben es! Es gibt nichts Beruhigenderes für eine Mutter, als ihrem Kind beim Schlafen zuzusehen… Selbst wenn das Licht aus ist, gibt es ein Infrarot-Bild. Nur eine Funktion des Geräts ist etwas gewöhnungsbedürftig; wir nennen es die „Gottesstimme“. Mit dem Drücken der Sprech-Taste kann man seine Stimme im Kinderzimmer ertönen lassen. Leider ist die Stimme sehr verzehrt. Außerdem wirkt die Stimme, ohne dass sich eine Person im Raum befindet auf unser Baby eher befremdlich…
Unser Nerdherz schlägt aber dennoch für das Video-Babyphone von Audioline und man muss ja schließlich nicht alle Funktionen einsetzen, um glücklich zu sein!

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