Kids Song Machine HD von Genera Games

Ich kann mich lebhaft an den Moment erinnern als unser Sohn zum ersten Mal eine iPad in die Hände bekam. Mein Schwiegervater aus der Schweiz war zu Besuch und hat unseren Kleinen damit spielen gelassen. Auf dem iPad war eine schöne Auswahl von Apps für kleine Kinder, da das iPad schon häufiger für die Enkelkinder im Einsatz war. Als am Ende des Abends der Großpapi mit dem iPad nach Hause aufbrach, war unser Sohn furchtbar traurig. Natürlich lag es vor allem daran, dass er seinen Großvater vermisste, aber ich hatte die furchtbare Vermutung, dass der iPad an dieser Entrüstung über den Abschied nicht ganz unschuldig war. Als wir uns später eine iPad (natürlich zum Arbeiten) zulegten habe ich meinen Schwiegervater nach den tollen Apps gefragt, die er über die Zeit angesammelt hatte, und eine der besten war die Kids Song Machine. Diese App muss ich unbedingt vorstellen, da sie einfach schön gemacht ist und gute Laune bereitet.

Die App umfasst zehn Kinderlieder auf Englisch, die mit wunderbaren interaktiven Animationen unterlegt sind. Darunter sind:


• Old McDonald
• If you´re Happy and you Know it
• Row Row Row your Boat
• I´m a Little Tea-Pot
• Hickory Dickory Dock
• The Wheels on the Bus
• Itsy Bitsy Spider
• Farmer in the Dell
• Monsters
• Jingle Bells

Die Lieder sind sehr schön gesungen und die Animationen sind bunt aber nicht kitschig. Unser Sohn kann stundenlang damit spielen, und wir singen die Lieder auch ständig, da sie richtige Ohrwürmer sind. Nun die App ist hat ein Manko, die Inhalte der Songs und die Animationen sind nicht absolut identisch. Zum Beispiel beim Text „I´m a Little Tea-Pot” ist keine Teekanne zu sehen, sondern ein Zug. Hmm… keine Ahnung was die Entwickler dabei dachten, aber es sei Ihnen verziehen, denn ansonsten ist die App für den Preis von 1,59 Euro wirklich zu empfehlen. Die Menüführung ist intuitiv, die Kinderstimmen singen wunderbar und die Illustrationen sind einfach schön.

Kids’ Music Player von epublica

Das Kinder mit allen Spielzeugen ihrer Eltern spielen, scheint auch außerhalb der Nerdfamilie weit verbreitet zu sein. Auch die Kinder der Entwickler von epublica finden es spannend,mit den Telefonen und Tablets Ihrer Eltern zu spielen. Nur die Bedienung der Musikplayer wollte nicht so recht klappen, da die Kinder noch nicht lesen konnten. Wir alle wissen aber wie gerne die Kleinen Musik hören und dazu wild tanzen. Dieser Zustand brachte die Informatiker-Eltern dazu einen kindgerechten Musikspieler zu entwickeln. Das Kind kann ein Album durch Drauftippen auswählen. Niedliche Tier-Icons stehen für die einzelnen Tracks. Ein Tipp auf das Tierchen und das Lied ertönt aus dem Lautsprecher. Das Prinzip ist sehr einfach und effektiv. Die Kinder können zwar die Titel nicht lesen, erkennen aber ihre Lieblingslieder an Symbolen. Für ältere Kinder kann man zusätzlich die Tracknummern einblenden lassen – so lernen die Kinder nebenbei die Zahlen.

Die App. spielt Musik aus der iTunes-Bibliothek dabei ist es wichtig, dass die Titel einem Genre und einem Album zugeordnet sind. Beim ersten Start wählt man die Genres aus der Musik-Bibliothek (z.B. “Kinderlieder”). Kids’ Music Player gibt es für iPhone, iPad oder iPod Touch oder für Android. Die App kostet moderate 79 Cent und ist absolut werbefrei, was ich persönlich wahnsinnig wichtig finde. Es gibt nichts Nervigeres als Werbefenster, die aufgehen wenn dein Kind mit deinem iPad oder Smartphone spielt. Eines finde ich sehr schön, dass die Entwickler von epublica die App auf Herz und Nieren getestet haben. Wie sie selbst sagen „erprobt von den härtesten Testern der Welt: unseren eigenen Kindern“!

„Wimmelburg“ für iPad und iPhone

Die meisten von uns sind mit großartigen „Wimmelbücher“ aufgewachsen und lieben es auch mit ihren Kindern die Wimmelwelten zu entdecken. Ob das große Piratenwimmelbuch von Ali Mitgutsch oder die wunderbaren Wimmelbücher mit Alltagswelten und Tieren, jeder kennt und liebt sie. Eltern und Kindern haben die Gelegenheit sich lang und breit mit detallierten Welten zu beschäftigen und Lieblingscharaktere zu suchen. Nun gibt es endlich auch Wimmebücher für das digitale Zeitalter: in der iPad-App „Wimmelburg“ wird eine mittelalterliche Welt zum Leben erweckt.

Neben Figuren aus dem Mittelalter bevölkern bekannte Märchenfiguren wie z. B. Dornröschen und der Froschkönig die Burg. Unser Sohn ist ein großer Fan dieser App, die Entwickler haben mit viel Liebe zum Detail nun endlich Wimmelbücher beweglich und hörbar gemacht. Unser Sohn findet es toll, die Charktere anzutippen und ihre Reaktionen zu sehen: die Pferde beantworten Streicheleinheiten mit einem vergnügten Wiehern, der Rattenfänger spielt auf seiner Flöte und die Ratten singen mit. Ist das nicht großartig?!

Die App wurde von Berliner Kindermedien-Produzenten „LunaLand“ gemeinsam mit der Agentur für Game Design “Die Hobrechts” realisiert. LunaLand plant die “Wimmelburg“-App durch Updates sukzessive zu erweitern. Bis zum 12. April sind beide Apps zum Einführungspreis (2,39 EUR und 0,79 EUR) erhältlich, danach zum Preis von 2,99 EUR (iPad) und 1,59 EUR (iPhone). Die erfordert jedoch  iOS 4.3 (oder höher).

Version ab iPhone 4: http://itunes.apple.com/de/app/wimmelburg/id509537638?mt=8

Version ab iPad 2: http://itunes.apple.com/de/app/wimmelburg-hd/id509514469?mt=8

Drei kleine Schweinchen von Carlsen und Nosy Crow

Mein Sohn ist keine 4 (wie es auf der Altersempfehlung steht) sondern 1,5 Jahre alt und es ist zurzeit eine seiner Lieblingsapps – die “3 kleine Schweinchen 3D”. Das mit dem 3D ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber wenn man ein paar andere einfach animierte Apps gesehen hat, weiß man die Effekte zu schätzen. Die Schweinchen und der Wolf sind sehr nett gezeichnet. Die Geschichte ist mit spannender Musik und ansprechenden Sprecherstimmen vertont. Die Animationen sind meist wiederkehrend aber es stört nicht. Eines schätze an der App sehr – das Kind kann sich nicht so einfach verklicken, um auf Optionen zu drücken, Feedback zu senden oder noch schlimmer ins App Store zu geraten. Wenn mein Sohn damit spielt, kommt er nie zu mir um nach Hilfe zu verlangen. Auch wenn er überallhin drückt, es laufen Animationen ab aber die Geschichte geht immer vorwärts. Zwei Minuspunkte hat die App: Nr. 1 ist der Preis von stolzen 2,99 Euro für iPhone und 3,99 Euro für iPad auf Deutsch von Carlsen, Nr.2 ist, dass die gleiche App auf Englisch von Nosy Crow zum Preis von 4,99 Euro für iPhone und iPad angeboten wird.

Man kann die App sich auch erst mal kostenlos als Lite-Version herunterladen, um zu schauen, ob es einem gefällt. Allerdings wird die Geschichte dann mittendrin unterbrochen, um die volle App zu kaufen.

 

 

Aber wenn man sich erstmals damit abfindet, dass schöne Apps viel Arbeit bedeuten und ihren Preis haben (das ist bei mir schon längst passiert), ist diese App wirklich zu empfehlen.

Bauernhoftiere der App „Schlafgut“ versus Kuscheltiere des Buchs „Wenn Kuscheltiere schlafen gehen“

Beim Durchforsten meines zurzeit Lieblingsblogs Papa-Online und dem sehr umfangreichen App-Reviewer Blog Apps für Kinder nach Gutenachtgeschichten für das iPhone musste mal wieder feststellen: eine bessere Gutenacht-App – Als Schlaf Gut gibt es nicht. Das Einschlafbuch von Heidi Wittlinger und Shape Minds, gesprochen von Dieter Moor beschreibt folgendes Szenario: „Es wird Nacht und überall gehen die Lichter aus. Nur auf dem Bauernhof sind die Fenster noch hell erleuchtet! Auch die Tiere sind müde – bringst du sie ins Bett?“

Die Kinder können alle Tiere einzeln kennen lernen. Beim Antippen gibt es sehr liebevollen Animationen und wenn man das Licht ausknipst, schlafen die Tieren ein.  So können sich die Kinder selbst auf das Schlafen einstimmen. Für meinen Sohn ist die App weit mehr als eine Einschlafhilfe.

Er betrachtet es als sein persönliches Multi-Tamagotchi, er achtet immer darauf, nicht alle Tieren schlafen zu schicken -> sonst ist die Geschichte vorbei und man kann sie bei Schlafen nicht mehr anstupsen.

Deshalb benutze ich die App zwar nicht zum Einschlafen aber tagsüber ist sie echt ein Hit!

Aber die Idee alle schlafen zu schicken um sich auf den Schlaf einzustimmen funktioniert ziemlich gut bei meinem Sohn.

Jeden Abend lese ich ihm im Bett Gutenachtgeschichten vor und das Buch von Andreas Német und Hans-Christian Schmidt „Wenn Kuscheltiere schlafen gehn“ funtiniert genau nach diesem Prinzip.

Fünft müde kleine Kuscheltiere singen, essen Abendbrei, putzen sich die Zähne etc. und bei jeder Aktivität schläft eines der Tiere ein. Wenn man an den Schiebern an jeder Doppelseite ziehen, bringt man nacheinander den Teddy, die Giraffe, den Hasen, den Pinguin und den Drachen zum Schlafen. Am Ende schläft auch der Kleine Junge ein. Das Buch ist sehr liebevoll gezeichnet und mein Sohn liebt es, interaktiv die Geschichte durch die Schieber mitzugestallten.

Fazit: Sowohl die App als auch das Buch sind genial und mein Sohn liebt sie heiß und innig. Aber sogar die größte Nerdmama versucht, vor dem Schlafengehen alle elektronische Medien: inkl. iPad, iPhone von ihrem Kind fernzuhalten. Deshalb benutze ich Schlafgut App den ganzen Tag aber nicht zum Einschlafen.

LEGO DUPLO real und als App

Die meisten Menschen in meiner Umgebung haben liebevolle Erinnerungen an Ihre Kindheit mit LEGO.  Besonders Jungs haben gefühlt bis gestern mit ihrem LEGO gespielt.

So ist es auch bei meinem Mann und seinen zwei Brüdern. Als unser Sohn gerade mal 6 Monate alt war bekam er eine große LEGO-DUPLO Kiste von seinem Patenonkel geschenkt, ein Erbstück, mit Steinen die schon seit 2 Generationen bespielt wurden.

Unser Sohn konnte zwar die LEGOs nicht zusammenbauen aber wunderbar auseinander nehmen. Heute ist es anders, er spielt mit LEGO DUPLO auf dem Teppich und in meinem iPhone. „LEGO DUPLO-Minispiele 2“ ist eine wunderbare Sammlung von Apps für Kleinkinder. Bereits für einjährige ist das Spiel „Rubelspaß“ wunderbar geeignet. Man sieht eine Fläche, die man frei rubbeln muss und hört schon vorab Geräusche von den Tieren oder Fahrzeugen, die sich hinter der Rubbelfläche verstecken.

Andere Spiele wie „Meister Detektiv“ (eine Art Memory-Spiel) oder „Die Lustige Zugfahrt“ (einfaches Puzzle) werden erst mit 18 Monaten interessant.

So hat man auch mal für etwas längere Zeit was von der App. Die Apps sind natürlich kostenlos, da es ja auch implizierte Werbung für die einzelnen DUPLO-Produkte ist. Unserem Kind ist es aber egal. Er erkennt den Zusammenhang zwischen LEGO in echt und auf dem iPhone noch nicht.

Wie beruhigt man „Schreibabys“ – 5 S-Methode nach Dr. Karp

Viele Babys schreien häufig in den ersten drei Monaten nach der Geburt. Die Eltern verzweifeln auf der Suche nach dem Grund des Schreiens. Das Kind ist gesund, satt und frisch gewickelt und dennoch schreit es. Viele meinen es wären die sogenannten Dreimonatskoliken. Tatsächlich nach einem Besuch beim Arzt sind sehr selten echte Koliken festzustellen. Das bringt viele Eltern zur Verzweiflung. Ein amerikanischer Kinderarzt Dr. Harvey Karp beschreibt es in seinem Buch „Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind – so schläft es besser“ als das Fehlen der Geborgenheit im Mutterbauch nach der Geburt. Das Baby war es gewohnt in einem engen Raum, mit lauten Sch-Geräuschen (Rauchen des Blutes der Mutter), ständig durch die Bewegung der Mutter geschaukelt zu werden und hatte unbegrenzten Zugang zur Nahrung. Nun ist es draußen, die Stille ist unheimlich, das beruhigende Schaukeln ist weg, die Nahrung ist rationiert – sein Schreien ist eine laute Beschwerde über diesen Zustand! Dr. Karp hat die 5 S-Methode entwickelt, um diesen Zustand entgegenzuwirken.

5 S-Methode nach Dr. Harvey Karp:
• Strammes Einwickeln (z.B. Pucken)
• Seiten-/Bauchlage
• Sch-Beruhigungslaut (z.B. Haartrockner, Regengeräusch, Wellenrauschen)
• Schaukeln – rhythmische Bewegung – Herumtragen
• Saugen (z. B. Stillen oder Schnuller)

Die Methode hat uns und vielen anderen sehr geholfen. Dieses Buch ist aber nach unserer Meinung viel mehr als nur eine Kurzanleitung zum Beruhigen des Babys. Es räumt mit vielen Vorurteilen und Unarten der westlichen Erziehungskultur auf. Es ermutigt auf die Ratschläge zu pfeifen, das schreiende Kind wegzulegen oder nicht ständig herumzutragen. Diese gut gemeinten Ratschläge das Kind nicht zu verwöhnen da man es sonst  ja ewig herumtragen müsste, treiben einem in den Wahnsinn!

Dr. Karp erklärt es ganz einfach: „Kein Känguru würde auf die Idee kommen, seinem Baby den Beutel zu verweigern“; „in vielen Kulturen ist das ständige Herumtragen des Babys im Tragetuch am Körper selbstverständlich und hier wird auch nie von dem Phänomen der Dreimonatskoliken berichtet“.

In seinem Buch stellt der Autor die Theorie des fehlenden 4.Trimesters auf. Was bedeutet, dass unsere Kinder etwa 3-Monate zu früh auf die Welt kommen, um nicht zu groß für den Geburtskanal zu sein. In genau diesen ersten drei Monaten ist das Baby noch nicht „komplett fertig“, seine Sinne sind noch nicht ganz für die Umwelt bereit. Die Drei-Monatskoliken oder das westliche Phänomen der Schreikinder ist also somit mehr ein Vermissen des Mutterbauchs als ein Problem, das durch Blähungen verursacht wird.
Die Inhalte des Buches könnte man durchaus auch in ein längeren Artikel oder eine Broschüre unterbringen da der Autor sich sehr häufig widerholt. Dennoch ist es sehr lesenswert. Abschließend muss man sagen, dass die 5 S-Methode wirklich innerhalb kürzester Zeit den „Beruhigungsreflex“ auslöst.
Als Nerdfamilie haben wir natürlich alle mögliche Geräte und Apps mit Sch-Geräuschen ausprobiert. Die Sch-Geräusche wirken immer, über die Qualität der Geräusche für das empfindliche Baby-Ohr und die Umsetzung der Details wie Timer, Ein- und Ausblenden der Geräusche waren wir aber keiner der Apps wirklich zufrieden. Als Ergebnis der ganzen Arie haben wir beschlossen, selbst ein App mit Sch-Geräuschen zu bauen. Unsere Freunde wissen, dass wir schon seit geraumer Zeit daran arbeiten. Da wir jedoch Perfektionisten sind, die zu allem Übel nur in der Freizeit daran arbeiten können,  wird es wohl noch eine Weile dauern bis die App fertig ist.

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden und sind jetzt schon auf der Suche nach interessierten Testfamilien mit iPhones und Babies unter 3 Monaten. Falls Du Interesse hast, schreib an mama@nerdfamilie.de.

Wunschzettel an den russischen Weihnachtsmann

Es gibt selten Momente in denen wir die russischen Staatsbürger beneiden. Die sibirischen Temperaturen, die politischen Verhältnisse und architektonischen Verbrechen der Chrustschow-Ära lassen uns dankbar sein, dass wir da sind, wo wir sind.

Aber manchmal muss man zugeben, dass das Nerdsein dort einfach schöner gelebt wird… Die Dichte der Mathematiker, Physiker und Programmierer in der Bevölkerung lässt Produkte gedeihen, die hier wahrscheinlich verpönt wären. Eines dieser Produkte sind sprechende Kinderbücher. Die Bücher sind aus kindersicherem Karton mit eingebauten Sprechmodulen. Die günstigere Variante (von www.azbookvarik.ru) liest immer ein Buch am Stück vor, die Deluxe-Variante merkt sich welche Seite offen ist und liest genau diese vor.


Mein Sohn liebt diese Bücher. Sogar sein gleichaltriger Spielkamerad, der kein Russisch versteht, findet die sprechenden Bücher super. Sie sind wie iPad-Kinderbücher ohne iPad und mit der alten Bücher-Haptik.
Mein Mann und ich finden sie auch super weil unser Sohn sie mit und ohne uns stundenlang im Bett anschaut. Ob beim Aufstehen oder Schlafengehen – diese Bücher sind bei ihm hoch im Kurs.

Auf unserem Zettel für den russischen Weihnachtsmann alias “Ded Moroz” alias “Opa Georgij” sind sicherlich einige sprechende Bücher gelandet. Es bleibt zu hoffen, dass diese Innovation auch bald mal den deutschen Markt erreicht.

Grimms Mädchen

Weihnachten ist Märchenzeit. Märchen sind schön und Märchen sind gruselig.
Aber wer will seinen Kindern noch von mutigen Prinzen und schönen Jungfrauen vorlesen? Wo bleibt denn da die Eprinzipation?
Darum gibt es jetzt unter www.geschwistergrimm.de noch bis Weihnachten jeden Advent ein Märchen der Geschwister Grimm. Die Texte entsprechen genau dem Original, mit dem kleinen Unterschied, dass sämtliche Figuren verdrehte Geschlechter haben. Es geht um den Prinzen auf der Erbse, die Froschkönigin und Schneewitter.
 
Nach einem Jahr nahm sich die Königin einen anderen Gemahl. Es war ein schöner Mann, aber er war stolz und übermütig, und konnte nicht leiden, dass er an Schönheit von jemand sollte übertroffen werden. Er hatte einen wunderbaren Spiegel, wenn er vor den trat und sich darin beschaute, sprach er,
Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist der schönste im ganzen Land?“
so antwortete der Spiegel,
Herr König, ihr seid der Schönste im Land.“
Viel Spass beim Lesen und Vorlesen,
Tim

Nerdfamilie & Friends

Weihnachtszeit ist Zeit für Familie und enge Freunde. In den nächsten Tagen und Wochen werden unsere Freunde und die erweiterte Nerdfamilie Schönes oder Nützliches zu Weihnachten und Winterzeit hier vorstellen. Wenn Du auch etwas vorstellen möchtest würden wir uns darüber freuen!